Crowfunding vs. Crowdinvesting

Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!
Aus diesem Grund übernehmen wir eine kleine Ungenauigkeit und beschreiben unter der Bezeichnung „Crowdfunding“ eigentlich Maßnahmen, die streng genommen als „Crowdinvesting“ zu bezeichnen sind. Zur Sicherheit bzw. zur Aufklärung grenzen wir die beiden Begriffe wie folgt voneinander ab.

Crowdfunding

Das Croudfunding wird in Deutschland hinlänglich als Begriff für die Finanzierung von Startups durch eine Vielzahl privater Investoren bezeichnet. Grundsätzlich stimmt das schon, jedoch bezieht sich das Crowdfnding schwerpunktmäßig auf kulturelle Angebote (Filme etc.), die durch private Investoren unterstützt und so erst realisiert werden können. In der Regel beteiligen sich die Investoren ohne Renditeerwartung und erhalten lediglich eine nicht-finanzielle Incentivierung (Einladung zur Premierenveranstaltung, Namensnennung im Abbinder etc.).

Crowdinvesting

Das, was hinlänglich mit Crowdfunding gemeint ist, ist im engeren Sinne eher als Crowdinvesting zu bezeichnen. Hier investiert ebenfalls eine Vielzahl von meist privaten Investoren in ein Unternehmen und erhalten eine sog. stille Beteiligung. Die Investoren treffen Ihre Investmententscheidung u.a. mit Blick auf das Risiko sowie die potentielle Wertentwicklung des Unternehmen – als mit einer eindeutigen Renditeerwartung. Nach Ablauf einer definierten Zeit werden die stillen Beteiligungen aufgelöst und die Investoren erhalten das eingesetzte Kapital zzgl. der anteiligen Wertentwicklung, gemessen am aktuelle Unternehmenswert, ausgezahlt.

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